1. BLI Zyklus: SEIS+ (2007) – Peer-Review (2009) – Bund-Länder-Inspektion (2010)

///1. BLI Zyklus: SEIS+ (2007) – Peer-Review (2009) – Bund-Länder-Inspektion (2010)
1. BLI Zyklus: SEIS+ (2007) – Peer-Review (2009) – Bund-Länder-Inspektion (2010) 2018-04-23T10:28:14+00:00

Externe Evaluation im Rahmen der Bund-Länder-Inspektion (02. – 08. Oktober 2010)

Als neues Instrument der Qualitätssicherung und -entwicklung wurde mit Beginn des Jahres 2007 für alle Deutsche Schulen im Ausland die Bund-Länder-Inspektion (BLI) als verbindlicher Baustein der Pädagogischen Qualitätsentwicklung festgegelegt.

„Inspektion“ bedeutet soviel wie „Einsichtnahme“. Die BLI soll systematisch und datengestützt Einsicht nehmen in die Arbeit der Auslandsschulen. Rahmen der Inspektion werden alle Gruppen der Schulgemeinschaft interviewt und sämtliche Bereiche der Schule einer genauen Evaluation unterzogen.

Allgemeine Information zur Bund-Länder-Inspektion

Die Schulinspektionen werden gemeinsam von Bund und Ländern durchgeführt. Die BLI stellt die Schulqualität durch eine mehrtägige Inspektion fest.

In der Vorbereitungsphase des Schulbesuchs analysiert das Inspektionsteam zuvor eingereichte Schuldaten und Dokumente.

Im Zentrum der Inspektion stehen Unterrichtsbesuche bei möglichst vielen Lehrkräften. Wichtig ist der Hinweis, dass nicht die unterrichtliche Kompetenz des einzelnen Lehrers festgestellt, sondern das Unterrichtsprofil der Schule als Ganzes erfasst wird. Deshalb erhalten die Lehrkräfte auch keine individuellen Rückmeldungen. Festgestellt wird allein: “So ist der Unterricht an dieser Schule!”

Neben der Analyse von Dokumenten und den Unterrichtsbesuchen sind leitfadengestützte Interviews mit allen am Schulleben beteiligten Gruppen sowie ein Schulrundgang die wesentlichen Informationsquellen der Inspektoren.

Am Ende des Schulbesuchs bekommt die Schule unmittelbar ein erstes mündliches Feedback. Die ersten Eindrücke und Ergebnisse der Inspektion werden der gesamten Schulöffentlichkeit präsentiert. Nach Abschluss der Inspektion bewertet die Schule die Professionalität der Inspektoren mittels eines Evaluationsbogens. Einige Wochen später erhält die Schule den schriftlichen Inspektionsbericht. Dieser Bericht zeigt der Schule Entwicklungspotenziale auf, schließt aber keine Schulberatung oder gar konkrete Handlungsanweisungen ein. Abschließend kann die Schule zu diesem Bericht eine Stellungnahme abgeben.

Das Ergebnis der Bund-Länder-Inspektion (02. – 08. Oktober 2010)

Im Zentrum der Inspektion standen Unterrichtbesuche bei möglichst vielen Lehrkräften. Wichtig ist der Hinweis, dass nicht die unterrichtliche Kompetenz des einzelnen Lehrers festgestellt, sondern das Unterrichtsprofil der Schule als Ganzes erfasst wurde. Deshalb erhielten die Lehrkräfte auch keine individuellen Rückmeldungen. Festgestellt wurde allein: “So ist der Unterricht an dieser Schule!”

Mit dem Ergebnis der Inspektion können alle Mitglieder der Schulgemeinde höchst zufrieden sein. In allen Untersuchungsbereichen erreicht die DS Madrid entweder die Bewertungskategorie 3 oder die Kategorie 4. 

Dies ergibt im Durchschnitt eine „Endnote“ von 3,4 (das entspricht in etwa der Note „sehr gut“)! Insgesamt hat die DS Madrid damit alle Kriterien für die Vergabe des Gütesiegels „Exzellente Deutsche Auslandsschule“ mehr als erfüllt.

Gesamtergebnis

Das Gesamtergebnis der Bund-Länder-Inspektion ist nachzulesen im Inspektionsbericht, den wir an dieser Stelle der gesamten Schulgemeinde zur Verfügung stellen möchten.

Inspektionsbericht

Vor dem Hintergrund des sehr zufrieden stellenden Ergebnisses der BLI wurden auf der Gesamtlehrerkonferenz aller Abteilungen am 16. Dezember 2010 die Entwicklungsschwerpunkte für die weitere Qualitätsentwicklung bis zum Umzug der Schule nach Monte Carmelo von der Steuergruppe vor- und zur Abstimmung gestellt.

Die im Anschluss an SEIS+ (2007) und Peer-Review (2009) festgelegten 5 Entwicklungsschwerpunkte wurden unter Berücksichtigung der Ergebnisse der BLI auf folgende 3 Bereiche reduziert:

  • Unterrichtsentwicklung
  • Prävention
  • Ganztageskonzept

Der von der Steuergruppe eingebrachte Antrag wurde bei 4 Enthaltungen einstimmig angenommen.

Externe Evaluation im Rahmen eines Peer-Review (Oktober 2009)

Im Februar 2007 legte die Berichterstattergruppe „Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung“ des BLASchA die Durchführung eines Peer Review als verbindlichen Baustein im PQM-Prozess der Deutschen Auslandsschulen auf dem Wege zur Bund-Länder-Inspektion fest.

Das Peer-Review ist ein Verfahren der Externen Evaluation, das auf  Anfrage mit einem  klaren Auftrag der Schule von kritischen Freunden (hier Kolleginnen und Kollegen einer „benachbarten“ deutschen Schule) durchgeführt wird. Mit der Deutschen Schule Barcelona wurde verabredet, im Frühjahr bzw. Herbst 2009 gegenseitig ein Peer Review durchzuführen.

Ziel des Peer-Reviews ist es, auf der Grundlage von vorliegenden Daten („Schulportfolio“) und gesammelten Daten (Interviews, systematische Beobachtungen etc.) der Schule zur Qualität des Unterrichts,  zum PQM-Prozess und zu einem ausgesuchten anderen Arbeitsfeld eine differenzierte, datengestützte und dokumentierte Rückmeldung über die Qualität der im Vorfeld definierten Arbeitsbereiche zu geben.

Die Grundlage für den Evaluationsauftrag an die Peers sind die von uns formulierten und operationalisierten Evaluationsfragen. Bei jeder Evaluationsfrage findet sich neben dem Verweis auf den Qualitätsrahmen auch die Referenz zur Präambel (P) bzw. zu den einzelnen Leitsätzen (LS) des Leitbildes der DS Madrid:

  • Evaluationsschwerpunkt 1: Lehrerhandeln und Lern- und Arbeitstechniken zur Stärkung der Persönlichkeit
  • Evaluationsschwerpunkt 2: Förderung der Deutschkompetenz
  • Evaluationsschwerpunkt 3: Förderung des positiven sozialen Klimas

Ergebnisse des Peer-Review

Sämtliche Beobachtungen, Ergebnisse und Empfehlungen wurden zunächst im Rahmen einer Feedback-Konferenz den Mitgliedern der Schulgemeinde vorgestellt und schließlich im Abschlussbericht über das Peer-Review auch schriftlich zusammengefasst.

Im Rahmen der Feedback-Konferenz kamen die Peers zu folgendem Fazit: „Alle befragten Gruppen der Schulgemeinschaft äußerten eine hohe Zufriedenheit mit der Arbeit der Schule und attestierten ihr einen hervorragenden Ruf.“

Peer-Review 2009 – Abschlussbericht der Peers

Stärken-Schwächen-Analyse mit SEIS+ (2006-2007)

Einer der ersten Schritte im PQM-Prozess ist die Selbstevaluation, d.h. die Analyse der Qualität einer Schule durch die Mitglieder der Schulgemeinde. Um herauszufinden, wo unsere Schule Stärken hat und wo es möglicherweise noch Verbesserungsbedarf gibt, müssen wir unsere Arbeit genau analysieren. Für diese Selbstevaluation hat die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen zusammen mit der Bertelsmann-Stiftung das Evaluationsinstrument SEIS+ („Selbstevaluation in Schulen“) entwickelt. SEIS+ soll helfen, den Schulentwicklungsprozess mit Hilfe von Daten zu evaluieren und zu planen.

Mit Hilfe von Fragebögen wurden in der zweiten Maihälfte 2007 knapp 800 Personen befragt: Alle Schüler und ihre Eltern der Klassenstufen 4, 9 und 11, alle Lehrer aus Grund- und Oberschule sowie alle Mitarbeiter aus Verwaltung und Kindergarten. Im Juni – rechtzeitig zum Schuljahresende – konnten die beiden Evaluationsberichte heruntergeladen werden.

SEIS+ – Bericht Grundschule

SEIS+ – Bericht Gymnasium

Nota Legal

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