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Über uns

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Über uns 2017-03-03T13:59:27+00:00

Die Deutsche Schule Madrid – eine Begegnungsschule

Die Deutsche Schule Madrid (DSM) ist eine deutsche Schule im Ausland, als Begegnungsschule ist sie für deutsche Schüler ein „Stück Heimat“, spanischen Schülern bietet sie die Möglichkeit, die deutsche Sprache zu erlernen, die deutsche Kultur zu erleben und einen Schulabschluss zu erwerben, der mit dem deutschen Abitur weltweit hoch anerkannt ist.

Die DSM ist von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in Deutschland anerkannt und wird vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland personell und finanziell unterstützt. Im Jahre 2011 hat die DSM das Gütesiegel „Exzellente Deutsche Auslandsschule“ von den zuständigen deutschen Behörden erhalten.

Die DSM wurde 1896 gegründet und ist weit über die deutsche Gemeinde in Madrid hinaus bekannt. Sie gehört zu den größten Deutschen Auslandsschulen und erreicht die höchste Anzahl an Reifeprüfungen weltweit. Schulträger ist der „Deutsche Schulverein Madrid“, dessen Mitglieder Eltern sind, die Kinder an der DSM haben. Die Aufgaben des Vereins werden durch den per Hauptversammlung aus der Elternschaft gewählten Vorstand wahrgenommen. Für das operative Tagesgeschäft im Verwaltungsbereich ist der Geschäftsführer verantwortlich.

Die Pädagogischen Leitziele der DSM sind im Leitbild verankert. Darüber hinaus unterstützt das vielfältige Kultur- und Sportangebot den Begegnungscharakter der Schule sowie ihren kulturpolitischen Auftrag.

Das Lehrerkollegium der DSM setzt sich sowohl aus von Deutschland entsandten Lehrern als auch aus Ortslehrkräften spanischer, deutscher und anderer Nationalitäten zusammen. Die muttersprachlich deutschen Mitarbeiter des Kindergartens haben eine Ausbildung an einer Fachschule für Sozialpädagogik oder einen vergleichbaren Abschluss in Elementarpädagogik absolviert.

Aufbau der DSM
Die DSM umfasst einen Kindergarten, die Grundschule (Primaria) und die Oberschule (Sekundaria). Zur Zeit liegt die Gesamtzahl der Schüler bei ca. 1.500 aus 22 verschiedenen Ländern; jedes Schuljahr schließen über 100 Schüler ihre Schullaufbahn erfolgreich mit dem Abitur ab, davon sind ca. 80 % rein spanischer Herkunft oder haben einen spanischen Elternteil.
Den Lehrplänen liegen die Richtlinien, teils von Nordrhein-Westfalen, teils von Thüringen zugrunde. Die Versetzung erfolgt im Rahmen der Vorschriften der Kultusministerkonferenz nach schuleigener Ordnung. Die Schüler der DSM erhalten ihre Zeugnisse im Februar und Juni. Die Notenskala entspricht der in Deutschland üblichen.
Die DSM ist berechtigt, gemäß spanischem Gesetz (REAL DECRETO 806/1993 vom 28.5./O.M. vom 11.10.1995) Schülern jedweder Nationalität Unterricht nach deutschem Lehrplan zu erteilen.

Kindergarten
Der Kindergarten richtet sich an Kinder im Alter von 4 – 6 Jahren (ab dem Schuljahr 2015/16 werden auch dreijährige Kinder aufgenommen) und bereitet die Kinder auf den muttersprachlichen deutschen Schulunterricht vor. Zusätzlich zur Sprachvermittlung unterstützt und fördert der Kindergarten das Vorschulkind in seiner Persönlichkeitsentwicklung. Seit einigen Jahren wird mit der Alphabetisierung der Kinder ein leichterer Übergang zur Grundschule bzw. anderen Schulen erreicht.
Für die Aufnahme in den Kindergarten sind gute Deutschkenntnisse und der individuelle Entwicklungsstand ausschlaggebend.

Grundschule
In die Grundschule werden schulreife Kinder mit Deutsch als Muttersprache oder guten Deutschkenntnissen aufgenommen. Es erfolgt keine automatische Übernahme vom Kindergarten in die Grundschule. Sie umfasst insgesamt 4 Schuljahre. Der Unterricht erfolgt in deutscher Sprache; daneben gehören die Fächer Spanisch (Castellano) und Sachkunde (Conocimiento del Medio) vom 1. Schuljahr an zum Pflichtunterricht. Ab der 3. Klasse wird Englisch unterrichtet.

Sekundaria
Die Sekundarstufe bietet drei Abschlüsse an: Haupt- bzw. Realschule enden nach Klasse 9 bzw. 10 mit einem von der Ständigen Kultusministerkonferenz der Länder anerkannten Abschlusszeugnis. Das Gymnasium endet nach 12 Schuljahren mit der Deutschen Allgemeinen Hochschulreife. Das auf die Grundschule folgende 5. Schuljahr wird als Orientierungsstufe geführt. Am Ende dieser Beobachtungsstufe wird – wie im deutschen Schulsystem üblich – über die Zuweisung der Schüler in die Schulformen Hauptschule, Realschule und Gymnasium entschieden. Haupt- bzw. Realschüler können in der Regel nicht in eigenständigen Klassen unterrichtet werden, sondern werden in die Gymnasialklassen integriert. Eine individuelle Förderung der Haupt- und Realschüler erfolgt durch einen binnen-differenzierten Unterricht. In den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik werden die Real- und Hauptschüler ab der neunten Jahrgangsstufe in einem eigenen Kurs unterrichtet, um sie gezielt auf die Abschlussprüfung vorzubereiten. Das Gymnasium umfasst die Jahrgangsstufen 6 bis 12. Das Abitur wird nach insgesamt 12 Schuljahren abgelegt. Das Reifezeugnis wird in der Bundesrepublik Deutschland und in Spanien anerkannt und berechtigt zum Zugang zu deutschen, spanischen und anderen europäischen Universitäten. Für Schüler, die an einer Spanischen Universität studieren wollen, besteht die Möglichkeit, sich auf die Prueba Específica vorzubereiten.
Seiteneinstieg (E-Zweig)

Spanische Schüler ohne Deutschkenntnisse können nach einem einjährigen vorbereitenden Sprachkurs in die 5. Jahrgangsstufe der Sekundaria eintreten. Diese Schüler des sogenannten Seiteneinstiegs (E-Zweig) werden zunächst in einer eigenen Klasse geführt und nach 4 Jahren in die deutschen Klassen integriert.

Sprachenfolge / Wahlmöglichkeiten
Deutsch – im Kindergarten und ab Klasse 1 ist Hauptunterrichtssprache
Spanisch – ab Klasse 1 (Sprache und Sachkunde)
Englisch – ab Klasse 3
Wahl zwischen Erdkunde auf Deutsch oder Englisch ab Klasse 7
Französisch freiwillig – ab Klasse 7 (nur für Kinder, die nach Deutschland zurückkehren)
Wahl zwischen Französisch und Naturwissenschaften – ab Klasse 8

Sollte die Sprachenfolge bei Quereinsteigern aufgrund der bisherigen Schullaufbahn von dieser Ordnung abweichen, wird eine angemessene Nachholzeit eingeräumt und in bestimmten Fällen eine Sonderregelung bei der Kultusministerkonferenz beantragt. Zum Erlernen der spanischen Sprache werden in der Regel bis zu maximal 2 Jahre Nachholzeit gegeben. Erst nach dem individuell festgelegten Zeitraum werden die Schüler in Spanisch und den in spanischer Sprache unterrichteten Fächern benotet. In spanischer Sprache werden unterrichtet: Spanische Sprache und Literatur in allen Klassen, Sachkunde (Conocimiento del Medio) in den Klassen 1 – 4 sowie Área Social (Inhalte aus Erdkunde und Geschichte) in den Jahrgangsstufen 5 bis 11.
Nachmittagsangebote

Der Kindergarten bietet eine Nachmittagsbetreuung bis 17.00 Uhr. Auch die Schüler der Klassen 1 und 2 können zwischen Unterricht nur am Vormittag (bis 13.35 Uhr) oder einer Ganztagsbetreuung (bis 16.30 Uhr) wählen. Alle Schüler der Klassen 1 bis 7 (auβer Ganztagsschüler) können an der nachmittäglichen Hausaufgabenbetreuung und alle Jahrgänge der DSM an den verschiedenen Arbeitsgemeinschaften teilnehmen.

Bau einer neuen Schule
Im Sommer 2015 hat die DSM ihr bis dahin fertiggestelltes neues Schulgebäude in Montecarmelo am nördlichen Stadtrand Madrids bezogen. Auf dem rund 34.000 m² großen Grundstück sind auf ca. 21.000 m2 bebauter Fläche eine Grund- und Oberschule für ca. 1.400 Schüler mit zentraler Kantine, Cafeteria, Aula (für 750 Personen), Mehrfachturnhalle, Freifeld-Sportanlagen, Tiefgarage und ein Kindergarten für dann bis zu 300 Kinder (von 3-6 Jahren) entstanden. Der von Deutschland geförderte Neubau, der auf einem von der Comunidad de Madrid zur kostenfreien Nutzung gestellten Gelände errichtet wurde, ist mit den neuen Räumlichkeiten und der modernen Infrastruktur für eine sich stets ändernde Zukunft gerüstet. Neue pädagogische Konzepte können durchgesetzt und moderne Technologien angewandt werden.

Abkürzungen/Erklärungen
AA – Auswärtiges Amt
Das Auswärtige Amt ist die traditionelle Bezeichnung für das Deutsche Außenministerium, das für die deutsche Außen- sowie Europapolitik zuständig ist. Die Aufgabe der Abteilung Kultur und Kommunikation des Auswärtigen Amtes ist die Koordination und Steuerung der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik, zu denen die Deutschen Auslandsschulen gehören.

ADLK – Auslandsdienstlehrkräfte
Auslandsdienstlehrkräfte ist die offizielle Bezeichnung für beamtete oder angestellte Lehrkräfte, die für den Dienst an eine Deutschen Schule im Ausland für maximal 6 Jahre (max. Dauer des Aufenthalts 8 Jahre, wenn besondere Funktionen wahrgenommen werden) entsendet werden.
BLASchA – Bund-Länder-Ausschuss für schulische Arbeit im Ausland
Der Ausschuss entscheidet sowohl über grundsätzliche Fragen der deutschen Auslandsschulen als auch pädagogische sowie schul- und unterrichtsorganisatorische Einzelfragen. Er unterstützt die Auswahl und Vermittlung von Lehrkräften an Auslandsschulen.

BLI – Bund-Länder-Inspektion
Zur Überprüfung der Unterrichtsqualität der Deutschen Auslandsschulen wurde 2008 die „Bund-Länder-Inspektion“ ins Leben gerufen. Inspektoren der ZfA und der Kultusministerien beurteilen die Schulqualität und insbesondere den Unterricht. Dabei sollen Entwicklungspotentiale offengelegt werden, um die Qualität der Auslandsschulen weiter zu verbessern.

DAS – Deutsche Auslandsschulen International
Dachmarke der Deutschen Auslandsschulen, Ausdruck der gemeinsamen Partnerschaft

Kultusministerkonferenz
Eine wesentliche Aufgabe der Kultusministerkonferenz besteht darin, durch Konsens und Kooperation in Deutschland für die Lernenden, Studierenden, Lehrenden und wissenschaftlich Tätigen ein erreichbares Höchstmaß an Mobilität zu sichern, Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse sicherzustellen und die gemeinsamen Interessen der Länder im Bereich Kultur zu vertreten und zu fördern.

OLK –Ortslehrkräfte
Als Ortslehrkräfte werden die Lehrer bezeichnet, die direkt von den Auslandsschulen bzw. deren Schulvereine eingestellt werden. Die Ortslehrkräfte unterliegen der Gesetzgebung des Gastlandes. Die Qualität der Lehrkräfte wird durch die Förderung und Aufsicht der Bundesrepublik gewährleistet.

WDA – Weltverband der Auslandsschulen
Der Weltverband Deutscher Auslandsschulen, in der die Deutschen Auslandsschulen organisiert sind, vertritt gegenüber Politik und Wirtschaft die Interessen der Deutschen Auslandsschulen, unterstützt sie bei ihren Aufgaben und fördert gemeinsame Projekte. Die DSM ist Mitglied im WDA.

ZfA – Zentralstelle für das Auslandsschulwesen
Die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen betreut die schulische Arbeit im Ausland für ca. 1000 Schulen, darunter 140 Deutsche Auslandsschulen. Sie vermittelt Lehrkräfte für den Einsatz an den Deutschen Auslandsschulen, berät und betreut die Bildungseinrichtungen im Ausland.

Struktur
Träger der Deutschen Schule Madrid ist der Verein der DSM. Ihm gehören Eltern an, die Kinder an der DSM haben. Der Schulvereinsvorstand nimmt alle Befugnisse der Verwaltung und Geschäftsführung des Schulvereins wahr. Zu seinen Aufgaben gehören u.a. insbesondere die Wahl und Verpflichtung des Schulleiters und die Beschlussfassung über Zielsetzung und Aufbau der Schule. Der Schulvereinsvorstand regelt im Einvernehmen mit dem Schulleiter und mit Beratung des Elternbeirats die organisatorischen Angelegenheiten der Schule. Dem Vorstand stehen beratend der Schulleiter, der Geschäftsführer, der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland und Vertreter der Eltern, Lehrer und Schüler zur Seite. Eltern, Lehrer und Schüler haben jeweils eigene Vertretungen. Der Schulbetrieb ist unterteilt in einen pädagogischen und einen Verwaltungsbereich, denen jeweils der Schulleiter und der Geschäftsführer vorstehen.
Der Schulleiter leitet die DSM im Sinne der deutschen auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik und im Interesse des Schulträgers. Er ist für die pädagogische Leitung der Schule allein verantwortlich und ist Vorgesetzter des gesamten an der Schule beschäftigten Personals.

Der Schulverein gründete die Stiftung der Deutschen Schule Madrid im Jahre 2007.